Kusche & Dremel — Baum in Form 03322 4222383
Baumpflege · Hohen Neuendorf

Baumpflege und Kronenschnitt in Hohen Neuendorf

Totholz heraus, Krone entlastet, Statik erhalten – Baumpflege in Hohen Neuendorf nach ZTV-Baumpflege, ausgeführt von zertifizierten European Tree Workern.

Braucht ein Rückschnitt in Hohen Neuendorf eine Genehmigung?

Das hängt vom Umfang ab. Ein fachgerechter Pflegeschnitt ist genehmigungsfrei – ein starker Eingriff in die Krone dagegen nicht. Die Baumschutzsatzung der Stadt Hohen Neuendorf schützt Bäume ab 60 cm Stammumfang; die Genehmigungspflicht erfasst Fällung und starken Rückschnitt.

Anträge nimmt die Stadt Hohen Neuendorf entgegen; Untere Naturschutzbehörde ist der Landkreis Oberhavel in Oranienburg. Wo die Grenze im Einzelfall verläuft, beurteilen wir vor der Arbeit – nicht danach.

Pflegeschnitt oder Eingriff – wo die Grenze verläuft

In einer Stadt, deren Wohngebiete in den Kiefernforst hineingewachsen sind, liegt der Altbestand durchweg über der Schwelle. Der laufende Pflegeschnitt bleibt davon unberührt.

Bei den Jahreszeiten ist die Lage für die Pflege günstiger als für die Fällung: Das Verbot vom 1. März bis 30. September (§ 39 Abs. 5 BNatSchG) betrifft das Roden und das Auf-den-Stock-Setzen – schonende Form- und Pflegeschnitte bleiben ausdrücklich zulässig. Die Grenze zieht der Artenschutz nach § 44 BNatSchG, und der gilt ganzjährig: Vor jedem Schnitt sehen wir nach, ob die Krone besetzt ist. Ist sie es, wird verschoben.

Wie wir in Hohen Neuendorf an die Krone kommen

Hohen Neuendorf mit Bergfelde, Borgsdorf, Stolpe und Niederheide liegt direkt an der Berliner Stadtgrenze. Die Siedlungen sind als S-Bahn-Vororte im Wald entstanden: schmale Straßen, große Parzellen, Kiefern bis an die Hauswand.

Die Straßen sind eng und oft ohne Wendemöglichkeit. Anfahrt und Hackerstandort stimmen wir vorher ab, gerade wenn an einem Tag mehrere Bäume drankommen.

  • Seilklettertechnik – das Standardverfahren der Baumpflege. Der Kletterer erreicht jeden Punkt der Krone und beurteilt jeden Ast aus der Nähe, bevor er ihn abnimmt.
  • Hubarbeitsbühne – wo eine ebene Aufstellfläche da ist und die Krone von außen erschlossen werden kann.
  • Kronensicherung – ein elastisches Gurtsystem im oberen Kronendrittel, wenn ein Zwiesel oder ein Starkast zu halten ist, statt ihn zu entfernen.

Was in Hohen Neuendorf wächst – und was es braucht

Kiefer dominiert, dazu Birke, Eiche und eingewanderte Robinie. Typisch sind Grundstücke mit zwanzig und mehr Altkiefern – dort geht es selten um einen einzelnen Baum, sondern um die Frage, wie man den Bestand als Ganzes entwickelt. Robinien sind dabei eigen: Sie bilden schlechte Astanbindungen aus, brechen gern im Zwiesel und treiben nach jedem Schnitt aus der Wurzel wieder aus.

Geschnitten wird nach ZTV-Baumpflege: am Astring, ohne Stummel, ohne Rindenverletzung. Kappungen und das sogenannte Auf-den-Kopf-Setzen machen wir nicht – sie nehmen dem Baum die Statik, treiben ihn zu schwachem Ersatzwuchs an und schaffen genau die Bruchgefahr, die sie beseitigen sollten.

So läuft die Baumpflege in Hohen Neuendorf ab

  1. 1
    Kostenloser Vor-Ort-Termin

    Wir beurteilen Stammfuß, Wurzelanläufe, Kronenaufbau und Totholzanteil – und sagen, welche Maßnahme der Baum wirklich braucht.

  2. 2
    Maßnahme und Zeitpunkt festlegen

    Kronenpflege, Totholzentnahme, Einkürzung oder Sicherung. Dazu der passende Termin im Jahr, abgestimmt auf Art und Zustand.

  3. 3
    Festpreisangebot

    Ein klarer Preis je Baum. Was sich erst in der Krone zeigt, besprechen wir, bevor wir es machen.

  4. 4
    Ausführung und Dokumentation

    Schnitt nach ZTV-Baumpflege, Schnittgut abgefahren, auf Wunsch Befund und Maßnahme schriftlich für Ihre Unterlagen.

Was kostet das?

Der Preis hängt an Kronengröße, Zustand und Zugang, nicht am Ort. Ein Baum, der seit zwanzig Jahren nicht angefasst wurde, kostet mehr als einer in regelmäßiger Pflege – und genau deshalb lohnt sich der Rhythmus. Die Preisübersicht steht auf der Leistungsseite Baumpflege.

Häufige Fragen zur Baumpflege in Hohen Neuendorf

Wir haben zwanzig Kiefern. Wo fängt man an?

Bei den Bäumen, die über Haus, Zufahrt oder Spielfläche stehen – dort ist das Risiko konkret. Den übrigen Bestand nimmt man in Etappen über mehrere Jahre. Wer alles auf einmal auslichtet, stellt die verbleibenden Bäume frei, und die sind nicht auf Wind vorbereitet.

Unsere Robinie bricht ständig.

Das ist artbedingt: Robinien bilden schwache Astanbindungen aus und reißen im Zwiesel. Entlasten hilft, eine Kronensicherung oft auch. Wichtig ist, nicht zu kappen – Robinien reagieren darauf mit dichtem, noch schlechter angebundenem Austrieb.

Gilt die Satzung auch in Borgsdorf und Bergfelde?

Ja, sie gilt für das gesamte Stadtgebiet einschließlich der Ortsteile.

Auch in der Nachbarschaft

Was einen Baum braucht, entscheidet sein Standort. Baumpflege in den Nachbarorten:

Ein Baum in Hohen Neuendorf, der Pflege braucht?

Wir sehen ihn uns kostenlos an und sagen, was nötig ist – und was nicht.